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Sie hat sich am Ende für Halle entschieden

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Der Kader des Aufsteigers SV UNION Halle-Neustadt hat im Wochenverlauf Zuwachs bekommen. Mit Katarzyna Janiszewska wechselt die vierte Nationalspielerin zu den Wildcats. „Kasia so wie sie von ihren Mitspielerinnen genannt wird, ist einer der größten Talente auf der rechten Seite. Mit nur 22 Jahren kann sie bereits eine große internationale Karriere vorweisen“, schwärmt Tanja Logvin von ihrem Neuzugang. Die in Sztum geborene Polin kann bereits 41 Einsätze in der A-Nationalmannschaft vorweisen. In diesen Partien erzielte sie 51 Tore. Zuletzt war sie beim polnischen Topteam Vistal Gdynia im Einsatz und konnte dort in der letzten Champions League Saison 22 Tore erzielen. Den größten Erfolg feiert die 1,66 Meter große Spielerin in der Saison 2016/17. Dort wurde sie mit ihrem alten Verein polnischen Meister.

Cheftrainerin Tanja Logvin, ist sehr froh das dieser Transfer für den Verein positiv zu Ende gegangen ist. „Sie hatte mehrere Angebote von großen internationalen Vereinen, aber sie hat sich am Ende für Halle entschieden und das macht mich stolz“. Auch der Neuzugang erfüllt sich mit dem Wechsel zu den Wildcats einen kleinen Traum. „Es war schon immer mein Ziel in der 1. Liga in Deutschland zu spielen. Sie hat viel über die gute Stimmung in der Mannschaft und im Umfeld gehört und ich denke das ich mit einer so guten Trainerin noch viel lernen kann“, so die Polin.

Ob Katarzyna Janiszewska am kommenden Wochenende beim ersten großen Härtetest der Wildcats in Kirchhof mitspielen kann, ist noch aufgrund der Erteilung der Spielberechtigung ungewiss. Als Titelverteidiger reisen die Hallenserinnen bereits am Freitag in Richtung Hessen. Beim 7. Heinrich-Horn Gedächtnisturnier trifft das Team von Tanja Logvin auf insgesamt 8 Mannschaften aus der nationalen und internationalen 1. und 2. Liga. Im Modus Jeder-gegen-jeden dürfte das Turnier eine erste Standortbestimmung für das neue Wildcats Team sein.

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