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Erfolgversprechender Auftakt

29.09.2013 10:13
Olaf Wolf
„Das war schon ganz ansehnlich. Einige unserer Fechter haben sich bereits in erstaunlich guter Form präsentiert.“ Trainer Janos Igaly war mit dem ersten Turnierwochenende der halleschen Fechter/innen durchaus zufrieden
Für den ersten Podestplatz der noch jungen Saison sorgte Eric Braatz mit Platz drei im Herrenflorett bei den Mitteldeutschen Meisterschaften in Jena. Der 22-jährige unterlag erst im Halbfinale des gut besetzten Turniers, traditioneller Wettkampfstart in die neue Saison, dem späteren Gesamtsieger Nils Westphal (Jena) 7:15. Zuvor konnte der TSG-er durchaus überzeugen, eliminierte im Viertelfinale Westphals Vereinskollegen Johannes Hufnagl 15:13. Herausragen war für den Hallenser wohl das 15:0 in der runde der letzten 32 gegen den Jenaer Richard Dorow. Bernd Stöhr verpasste mit Rang neun nur knapp den Einzug in die Finalrunde, der erst 15-jährige Tilman Richter, noch bei den Kadetten startend, überzeugte an gleicher Stelle mit Position 14. Die halleschen Degenfechter fanden sich gleich zwei Mal in der Finalrunde der der letzten acht bei den „Mitteldeutschen Meisterschaften“ wieder. Steffen Weise (SV Halle), blieb im Viertelfinale am Leipziger Rudolf Haller mit 9:15 „hängen“, Ricardo Sehner musste sich an gleicher Stelle Steffen Fellmann (Leipzig) mit 10:15 beugen. Beide Hallenser belegten am Ende die Ränge fünf und acht. Einen nicht weniger schweren Stand hatten die jüngsten TSG-Fechter/innen beim traditionellen „Bitterfelder Schwert“. Mit Rang Acht focht sich Christoph Schätzke in die B-Jugend-Finalrunde der 48-zigsten Auflage des „Bitterfelder Schwert“, Jennifer Balle setzte mit Position fünf bereits ein erstes Ausrufezeichen in ihrem Schülerjahrgang. „Die Platzierungen waren heute sicher zweitrangig“, erklärt Trainerin Diana Schulz später. „Wichtig war, dass wir uns einen ersten Eindruck über Kondition, Athletik und die fechterischen Fortschritte unseres jungen Nachwuchses machen konnten“, so Diana Schulz weiter. Mit besonderem Augenmerk verfolgte sie zudem die „Feuertaufe“ von immerhin 10 jungen TSG-ern, die in Bitterfeld nach bestandener Turnierreifeprüfung im Juli ihren ersten „großen“ Wettkampf absolvierten. „Alle haben sich von Beginn an in den Wettkampf hinein gekniet, nie aufgegeben. Auch wenn es vielleicht noch nicht mit den Wunschplatzierungen geklappt hat, hat jeder bis zum Schluss gekämpft. Das hat mir hier sehr gefallen. Und sie haben gezeigt, dass sie schon eine Menge gerlernt haben“, lobt Diana Schulz ihre Schützlinge und die ihres Kollegen Janos Igaly.