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Hallore und Hallunke

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#Alltagsheld
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Im Rahmen der #Alltagshelden-Kampagne stellen euch die Saale Bulls ab sofort einige ihrer Fans vor und rücken sie mit ihren abwechslungsreichen Tätigkeiten etwas in den Fokus.

Die „Fotomodelle“ sind allesamt langjährige Saale Bulls-Fans aus Halle (Saale) sowie aus der Region und zeigen die Zusammengehörigkeit der Saale Bulls mit der Händel- und Salzstadt.

Los geht es heute mit Mario (51 Jahre, geboren in Halle (Saale)). Er arbeitet hauptberuflich bei einer Firma im Gewerbegebiet Landsberg/Queis und wird uns im Laufe der kommenden Wochen in dieser Funktion noch einmal begegnen. Seine Leidenschaft und sein Herzblut gehören seit Vereinsgründung im Jahr 2004 den Saale Bulls, viel länger ist er jedoch stolzes Mitglied der „Salzwirker-Brüderschaft im Thale zu Halle". Aus dem aktuellen Kader ist Tim May Marios Lieblingsspieler, da er für Ihn als Paradebeispiel den Teamgeist verkörpert und stets 100% im Sinne der Mannschaft gibt. Im Gegensatz zum zugezogenen „Hallunken“ Tim, ist Mario somit waschechter Hallore, der die Traditionen und das Brauchtum der 1491 gegründeten Organisation pflegt und dazu beiträgt, Geschichte lebendig zu halten, wie er voller Enthusiasmus berichtet.

Als ehemaliger aktiver Kegler hat er seinen eigenen Blick auf die schönste Nebensache der Welt (Eishockey) hier in Halle: "Im Mannschaftssport spielt Zusammenhalt eine große Rolle. Man kann ganz oben stehen, aber auch absteigen, das gehört dazu. Ich stehe hinter der Mannschaft und dem Verein, egal in welchen Zeiten. Es ist nicht selbstverständlich in Halle gutes Eishockey sehen zu können und an solchen Veranstaltungen teil zu haben. Daher an alle Beteiligten meinen Respekt."

Wir danken dir, Mario, für deinen Einsatz und deine Leidenschaft, die du mitbringst. DU bist unser #Alltagsheld!

#WirSindHalle #WirSindDieSaaleBulls

Halloren - eine jahrhundertealte Tradition

Die Brüderschaft der Salzwirker, zuerst ein religiös ausgerichteter Zusammenschluss, entwickelte sich sehr schnell zu einer streng organisierten Arbeits- und Lebensgemeinschaft. Die mittelalterliche Brüderschaftsordnung enthielt bereits soziale Aspekte, so wurde zum Beispiel die Witwen- und Waisenversorgung festgeschrieben. Die Salzbereitungsstätte selbst, "Thal" oder "Halle" genannt, war ein eigenständiger Kommunal- und Gerichtbarkeitsbereich innerhalb der Stadt, welcher nicht durch die Ratsherren, sondern durch den eigens vom Landesherrn eingesetzten Salzgrafen sowie den Oberbornmeistern verwaltet wurde.
Bei öffentlichen Schausiedeveranstaltungen im Technischen Halloren- und Salinemuseum sowie auf großen Festen der Brüderschaft und unserer Stadt werden alte Bräuche, wie das Fahnenschwingen, der Zappeltanz und das Fischerstechen, gepflegt.
Auch heute sind die Halloren wieder aktiv bei ihren historischen Stadtführungen unter dem Thema "Auf salzigen Spuren der Halloren" und bei dem traditionellen Grabgeleit auf den Friedhöfen der Stadt Halle und des Saalkreises.“

Mehr Infos zu den Halloren findet ihr auf www.hallore.de (Quelle)!

Habt Ihr Interesse auch bei der Aktion mitzumachen? Dann sendet einfach eine kurze E-Mail mit einem Foto das euch bei der typischen „Arbeit“ zeigt, euren Kontaktdaten (Name, Telefonnummer), eurer aktuellen Tätigkeit (ehrenamtlich oder beruflich) sowie euren Lieblingsspieler an bb@saalebulls.com.

Fotos: Marco Warmuth Fotografie
Layout: Maigrün Design
Konzept: Saale Bulls - MEC Halle 04 e.V.

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