Sportlerin, Sportler und Mannschaft des Jahres 2021!

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Wer hat im Olympia-Jahr 2021 am meisten überzeugt? Welche Leistungen haben begeistert? Welche Persönlichkeiten haben auf dem Weg zu ihren Erfolgen besonders inspiriert? Die hallesche Sportcommunity hat auf sportinhalle.de in drei Kategorien ihre Sportler:innen des Jahres 2021 gewählt!

ERGEBNIS SPORTLERIN DES JAHRES

ERGEBNIS SPORTLER DES JAHRES

ERGEBNIS MANNSCHAFT DES JAHRES

Titel: 
SPORTLERIN DES JAHRES - DIE NOMINIERTEN
Titel: 
Sara Gambetta
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Verein: Sportverein Halle e.V.

Sportart: Leichtathletik

Disziplin: Kugelstoßen

Wettbewerb: Olympische Spiele Tokio

Platzierung: 8

Sara Gambetta (28 Jahre) ist eine deutsche Leichtathletin. Sie war zunächst Siebenkämpferin, bevor sie sich auf Kugelstoßen spezialisierte. 

Zu Jahresbeginn sicherte sich Sara Gambetta ihre zweite Medaille (Silber) bei der Hallen-DM. Nach einem sechsten Platz bei der Hallen-EM folgte in der Sommersaison auf der größtmöglichen Bühne ihr bester Wettkampf: Die Hallenserin kämpfte sich bei Olympia bis ins Finale und erreichte mit einer persönlichen Bestleistung von 18,88 Metern einen starken achten Platz. Bei der Hallen-EM hatte sie zuvor auch schon unter geschlossenem Dach ihre Hallenbestleistung auf 18,43 Meter verbessert.

Übrigens:

Die Redaktionen der Fachzeitschrift "Leichtathletik", des Internetportals leichtathletik.de und der Vorstand der „Freunde der Leichtathletik“ rufen zur Wahl der Leichtathlet:innen des Jahres auf! Auch bei dieser traditionsreichen Wahl ist Sara nominiert. Unterstütze den halleschen Sportstar und steigere den Bekanntheitsgrad der sportiven Händelstadt!

www.leichtathletik.de

Titel: 
Anja Adler
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Verein: Sportverein Halle e.V.

Sportart: Para Kanu

Disziplin: KL 2

Wettbewerb: Paralympics Tokio

Platzierung: 4

Anja Adler (32 Jahre) ist eine hallesche Para Kanutin. Im paralympischen Finale der Kajak-Startklasse KL 2 fuhr die 32 Jährige Hallenserin auf Platz 4. Nach einem sehr guten Vorlauf, dem souverän gewonnenen Semifinale und dem damit lockeren Finaleinzug, schien eine Medaille zum Greifen nahe. „Ich wusste, dass ich gut drauf bin, dass die Trainer mich super vorbereitet haben und ich habe gemerkt, dass mein erstes paralympisches Finale ein gutes Rennen werden kann – und das ist es auch geworden“, schätzte sie ihre Leistung ein. Etwas haderte sie noch mit dem undankbaren vierten Platz, doch Anja zollte ihren Konkurrentinnen Respekt: „Die anderen waren heute einfach besser“. Gold und Silber gingen nach Großbritannien an Charlotte Henshaw und Emma Wiggs, Bronze holte die Ungarin Katalin Varga.

Titel: 
Kim Kalicki
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Verein: Sportverein Halle e.V.

Sportart: Bob

Disziplin: Zweierbob

Wettbewerb: Weltmeisterschaft Altenberg

Platzierung: 2

Kim Kalicki (24 Jahre) ist eine deutsche Bobfahrerin, welche als Pilotin aktiv ist. Die in Halle lebende und als SV-Mitglied für SV TuS Wiesbaden startende Kim Kalicki bestätigte ihre starke Saisonleistung mit Silber bei den Weltmeisterschaften im Zweierbob in Altenberg. Mit ihrer Anschieberin Ann-Christin Strack (BC Stuttgart Solitude) lag die Hallenserin nach dem ersten von vier Läufen zunächst noch auf Rang drei. Im zweiten Durchgang schob sie sich an Nolte/Levi vorbei auf Platz 2 (34 Hundertstel Rückstand zu Platz 1). Im dritten Lauf fuhren Kalicki/Strack dann sogar Bestzeit und lagen "nur" noch 29 Hundertstel hinter den Kanadierinnen Humphries/Jones. Am Ende setzte sich Kaillie Humphries mit einem Vorsprung von 35 Hundertstel vor Kalicki/Strack und 1,01 Sekunden vor Nolte/Levi durch und wurde zum vierten Mal insgesamt und zum zweiten Mal in Folge Weltmeisterin.

Dennoch ein großer Erfolg für das Duo Kim Kalicki/Ann-Christin Strack.

Titel: 
Luise Malzahn
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Verein: Sportverein Halle e.V.

Sportart: Judo

Disziplin: -78 kg

Wettbewerb: Grand Slam Baku

Platzierung: 1

Luise Malzahn (31 Jahre) ist eine deutsche Judoka, die meistens in der Gewichtsklasse U78 antritt. Sie ist mehrmalige Deutsche Meisterin und Medaillengewinnerin bei internationalen Meisterschaften. Baku scheint ein goldenes Pflaster für Luise Malzahn zu sein. Sie wiederholte ihren Sieg von 2019 nun zwei Jahre später. Gleich im ersten Kampf gegen Erdenet-Od Batbayar aus der Mongolei ließ sie keinen Zweifel aufkommen, mit welchem Ziel sie nach Baku gekommen ist. Nach reichlich einer Minute ging sie als Siegerin von der Matte und kämpfte im Halbfinale weiter. Gegen Karen Leon aus Venezuela punktete sie nach reichlich zwei Minuten Kampfzeit mit Waza-ari und verteidigte den Vorsprung klug und steht damit im Finale. Gegen die Israelin Inbar Lanir brauchte Luise nur 33 Sekunden und hatte damit Gold gewonnen. „Ich hatte mir fest vorgenommen, hier die Goldmedaille zu gewinnen. Eigentlich wollte ich das schon in Paris und ich war dadurch auch sehr angespornt“, sagt Luise Malzahn zu ihrer Motivation für diesen Grand Slam. „Aber dennoch muss ja jeder Kampf erstmal gekämpft werden. Ich bin einfach happy, dass das, was ich mir vorgenommen habe, so gut geklappt hat und dass ich konsequent in meinen Aktionen geblieben bin.“

Titel: 
Johanna Pflügner
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Verein: Hallescher Kanu-Club 54 e.V.

Sportart: Para Kanu

Disziplin: KL 1

Wettbewerb: Weltmeisterschaft Kopenhagen

Platzierung: 6

Johanna Pflügner (16 Jahre) ist eine hallesche Para Kanutin. Die mit 16 Jahren Jüngste im Team Deutschland, vom Halleschen KC 54, überraschte Bundestrainer André Brendel bei den Weltmeisterschaften in Kopenhagen besonders. Er bezeichnete ihren sechsten Platz in der Kajak-Klasse KL 1 als Sensation. Mit einem sehr guten Start und einer stabilen Leistung über die gesamte 200-Meter-Strecke erzielte die Hallenserin bei ihrer ersten internationalen Meisterschaft ein herausragendes Ergebnis.

Titel: 
Laura Riedemann
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Verein: Sportverein Halle e.V.

Sportart: Schwimmen

Disziplin: 4 x 100 m Lagen

Wettbewerb: Olympische Spiele Tokio

Platzierung: 11

Laura Riedemann (23 Jahre) ist eine hallesche Schwimmerin. Die Hallenserin ist seit Jahren die schnellste Rückenschwimmerin Deutschlands. Die Lehramtsstudentin gehörte zu den wenigen, die die Olympianorm für Tokio bereits im Frühjahr 2020 vor Pandemieausbruch erfüllten. Im April konnte Laura anschließend den deutschen Lagendamen zur Olympianorm verhelfen. In Eindhoven schlug die Hallenserin über die 100m Rücken in 1:00,04 Minuten an. 

Mit einer Zeit von 4:00,16 min der Damenstaffel bei den Olympischen spielen, erreichten sie im Vorlauf den 6. Platz und konnten sich nicht für das Finale qualifizieren. Laura Riedemann und ihre Mannschaftskolleginnen (Jessica Steiger,  Angelina Köhler, Annika Bruhn) mussten sich letztendlich mit dem 11. Platz zufrieden geben. 

In ihrem Einzellauf (100 Meter Rücken) konnte sich die Hallenserin mit einer Zeit von 1:00,81 sek im ersten Vorlauf ebenfalls nicht für die nächste Runde qualifizieren und landete am Ende von 41 Schwimmerinnen auf dem 24 Rang. 

Titel: 
Valentina Emilia Wiesener
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Verein: Tanzhaus ad libitum e.V.

Sportart: Tanz

Disziplin: Jazz Solo

Wettbewerb: Dance Worldcup Telford (England)

Platzierung: 2

Valentina Emilia Wiesener (20 Jahre) ist eine hallesche Tänzerin vom Tanzhaus-Adlibitum. Bei den German Open und der TAF Deutsche Meisterschaft hat Valentina in sechs Disziplinen den Titel gewonnen. Dazu gesellt sich ein Vizemeisterinnentitel im Jazz-Solo beim Weltcup. Besonders stolz kann die Tänzerin auf ihre Nominierung für die Abschluss Gala der German Open sein (nur 25 von 370 Beiträgen wurden nominiert). Für diesen Auftritt erhielt sie einen Sonderpreis für das beste Solo, sowie einen Geldpreis und ein Stipendium für Chicago.

Titel: 
Undine Lauerwald
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Verein: DLRG Halle-Saalekreis e.V.

Sportart: Rettungsschwimmen

Disziplin: 4 x 25 m Rettungsstaffel

Wettbewerb: Europameisterschaft Castellón de la Plana (Spanien)

Platzierung: 1

Undine Lauerwald (18 Jahre) ist eine hallesche Rettungsschwimmerin der DLRG. Bei der Europameisterschaft in Castellón de la Plana (Spanien) über 4 x 25 Meter Retten waren die Hallenserin Undine Lauerwald sowie Nina Holt, Vivian Zander und Kerstin Lange nicht zu schlagen. Mit ihrer Zeit von 1:18,60 Minuten unterboten sie den deutschen Rekord von der Weltmeisterschaft 2018 in Australien um mehr als eine Sekunde. Wenig später trat das Quartett in der 4 x 50 m Gurtretterstaffel an und gewann erneut Gold - wieder mit deutschem Rekord. Die Zeit von 1:37,54 Minuten lag nur 7 hundertstel Sekunden über dem Weltrekord. „Ein tolles Rennen haben wir da hingelegt, die Zeit ist riesig!“, freute sich Undine Lauerwald.

Titel: 
Teresa Zenker
Text: 

Verein: Sportverein Halle e.V.

Sportart: Judo

Disziplin: -78 kg

Wettbewerb: Grand Prix Zagreb

Platzierung: 3

Teresa Zenker (23 Jahre) ist eine deutsche Judoka vom Sportverein Halle e.V.. Die Hallenserin begann in der 78-Kilo-Klasse mit einem Freilos und der Waza-ari-Sieg gegen die Niederländerin Renee van Harselaar nach wenigen Sekunden im Golden Score bedeutete, dass sie bereits im Halbfinale stand. Der Slowenin Patricija Brolih musste sie sich bereits nach reichlich einer Minute mit Ippon geschlagen geben und kämpfte damit um Bronze gegen die Belgierin Sophie Berger. Nach reichlich drei Minuten Kampfzeit bezwang Teresa Zenker die Belgierin und gewann damit Bronze. „Ich bin super erleichtert, dass es endlich eine Medaille geworden ist. Die Motivation für die Zukunft ist damit richtig gut“, sagt sie über ihre erste Medaille auf der IJF-Tour.

Titel: 
Viktoria Dönicke
Text: 

Verein: Sportverein Halle e.V.

Sportart: Bob

Disziplin: Zweierbob

Wettbewerb: Weltcup Innsbruck

Platzierung: 6

Viktoria Dönicke (22 Jahre) ist eine deutsche Bobfahrerin und ehemalige Leichtathletin. Bei dem Weltcup in Innsbruck, war sie als Bobanschieberin von Kim Kalicki aktiv. Die Hoffnungen von der gebürtigen Merseburgerin auf den Weltcup-Gesamtsieg im Frauen-Zweier zerschlugen sich allerdings schon im ersten Durchgang, als ihre Konkurrentin Katrin Beierl aus Österreich, die am Ende Dritte wurde, deutlich vor ihr lag. Am Ende mussten sich Kim Kalicki/Viktoria Dönicke (Wiesbaden/Halle) vor Lisa Buckwitz und Cynthia Kwofie (Potsdam/Paderborn) und Mariama Jamanka/Annabel Galander (Oberhof/Magdeburg) mit Rang sechs begnügen. Der letzte Weltcup-Sieg der Saison ging an die Amerikanerinnen Kaillie Humphries/Lolo Jones.

Titel: 
SPORTLER DES JAHRES - DIE NOMINIERTEN
Titel: 
Lukas Dauser
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Verein: Sportverein Halle e.V.

Sportart: Gerätturnen

Disziplin: Barren

Wettbewerb: Olympische Spiele Tokio

Platzierung: 2

Lukas Dauser (28 Jahre) ist ein deutscher Kunstturner und Sportsoldat bei der Bundeswehr. Bei den Olympischen Sommerspielen 2020 in Tokio gewann er die Silbermedaille am Barren. Dauser wuchs zunächst in Glonn auf, wohnte und trainierte von 2012 bis 2020 am Stützpunkt in Berlin, startet aber für den TSV Unterhaching und in der Deutschen Turnliga für die TuS Vinnhorst. Er ist Sportsoldat im Range eines Staabsunteroffiziers bei der Sportfördergruppe der Bundeswehr. Im August 2020 wechselte er zum DTB-Stützpunkt Halle. Dort ist er beim Trainer Hubert Brylok in einer Trainingsgruppe mit Nick Klessing vom SV Halle und Nils Dunkel vom MTV 1860 Erfurt. 2021 gewann er bei den Olympischen Sommerspielen in Tokio hinter Zou Jingyuan die Silbermedaille am Barren. Dafür wurde er im November 2021 von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mit dem Silbernen Loorbeerblatt ausgezeichnet. Außerdem erreichte er zusammen mit Nils Dunkel, Philipp Herder und Andreas Toba das Finale im Mannschaftsmehrkampf.

Titel: 
Lars Kochmann
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Verein: SSV 70 Halle-Neustadt e.V.

Sportart: Schwimmen

Disziplin: 100 m Rücken

Wettbewerb: World Deaf Short Course Swimming Championships

Platzierung: 1

Das sagt Lars über seinen Erfolg:

"Am Dienstag standen 50 Schmetterling und 100 Rücken auf dem Plan. Die 50 Schmetterling meldete ich ab, da ich schlecht geschlafen hatte und mich voll auf 100 Rücken konzentrieren wollte, was auch im Highlight der Woche resultierte. In neuer Weltrekordzeit von 55,11 Sekunden sicherte ich mir nur 0,2 Sekunden vor dem Russen Mark Troshin Gold."

Der Athlet vom SSV 70 erschwamm weitere 5 Medaillen bei den Meisterschaften in Gliwice (Polen).

Titel: 
Thorsten Margis
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Verein: Sportverein Halle e.V.

Sportart: Bob

Disziplin: Viererbob

Wettbewerb: Weltmeisterschaft Altenberg

Platzierung: 1

Thorsten Margis (32 Jahre) ist ein deutscher Bobsportler, der als Anschieber im Zweier- und Viererbob aktiv ist. Margis war zunächst in der Leichtathletik als Zehnkämpfer aktiv, bevor er sich 2011 dem Bobsport zuwandte und zunächst für den BSR Oberhof fuhr. 2018 feierte Thorsten Margis seinen bisher größten Erfolg. Bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang konnten sich Margis und Friedrich im Zweierbob erstmals eine olympische Goldmedaille sichern. Den ersten Platz teilte man sich damals mit den zeitgleichen Kanadiern Kripps/Kopacz.

In Altenberg fuhr Thorsten Margis den Viererbob zusammen mit Steuermann Francesco Friedrich, Candy Bauer und Alexander Schüller zum Weltmeistertitel 2021.

Titel: 
Alexander Schüller
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Verein: Sportverein Halle e.V.

Sportart: Bob

Disziplin: Zweierbob

Wettbewerb: Weltmeisterschaft Altenberg

Platzierung: 1

Alexander Schüller (24 Jahre) ist ein deutscher Bobfahrer vom SV Halle e.V.. Der erste große Erfolg des Bundespolizisten war die Goldmedaille im Viererbob bei der Weltmeisterschaft 2020 in Altenberg. Bei der Weltmeisterschaft 2021, die Corona-bedingt ebenfalls in Altenberg abgehalten wurde, gewann er als Anschieber von Francesco Friedrich die Titel im Zweier- und Viererbob. Mit 18 Jahren hat sich der gebürtige Leipziger für einen Wechsel vom Diskuswerfen zum Bobfahren entschieden und hat seit dem im Weltmeister-Team Fuß gefasst.

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Anas Al Khalifa
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Verein: Sportverein Halle e.V.

Sportart: Para Kanu

Disziplin: VL 2

Wettbewerb: Paralympics Tokio

Platzierung: 5

Das Internationale Paralympische Komitee (IPC) hat am 30. Juni 2021 Para-Kanute Anas Al Khalifa vom SV Halle als Mitglied des Refugee Paralympic Team (RPT) bei den Paralympischen Spielen in Anas Al Khalifa ist syrischer Flüchtling und lebt seit vier Jahren in Deutschland. Al Khalifa arbeitete als Handwerker und montierte Solar-Auflagen. Dabei hatte er einen Arbeitsunfall, als er von einer Leiter aus dem zweiten Stockwerk stürzte und sich dabei eine schwere Wirbelsäulenverletzung zuzog. Seitdem sitzt der 28-jährige Syrer im Rollstuhl.

Er nahm an den Wettbewerben KL1 und VL2 teil und wurde in beiden Vorläufen Sechster. Der Schützling von Trainerin Ognyana Dusheva wurde Neunter in der Gesamtwertung der KL1 und Fünfter in der VL 2 Disziplin.

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Nils Dunkel
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Verein: Sportverein Halle e.V.

Sportart: Gerätturnen

Disziplin: Mannschaftswertung

Wettbewerb: Olympische Spiele Tokio

Platzierung: 8

Nils Dunkel (24 Jahre) ist ein deutscher Turner. Er nahm an den Olympischen Sommerspielen 2020 (Ausrichtung 2021) in Tokio teil und erreichte dort das Finale im Mannschaftsmehrkampf. Um dieses Ziel erreichen zu können, entschied er sich zu einem Wechsel vom Stützpunkt in Berlin nach Halle an der Saale:  "Die Entscheidung für den Stützpunkt in Halle ist durch verschiedene Faktoren geprägt worden. Zum einen bin ich näher an meinem Heimatverein dem MTV 1860 Erfurt, andererseits und ausschlaggebender ist jedoch mein derzeitiger Wunsch nach Veränderung und neuen Impulsen." Mehr als 14 Jahre hat Nils Dunkel am Bundesstüzpunkt in Berlin trainiert. In Halle trainiert er seit Mitte August unter Trainer Hubert Brylok und gemeinsam mit seinen Nationalmannschaftskollegen und Trainingspartnern Nick Klessing und Lukas Dauser.

Titel: 
Timo Barthel
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Verein: Sportverein Halle e.V.

Sportart: Wasserspringen

Disziplin: 10 m Synchron

Wettbewerb: Europameisterschaft Budapest

Platzierung: 3

Timo Barthel (25 Jahre) ist ein deutscher Wasserspringer. Der Kunstspringer hat Höhenangst – und zählt im Turmspringen trotzdem zu den Besten der Welt. Beim Weltcup in Tokio sprang er im Mai 2021 auf Platz vier, ein gutes Omen für die Sommerspiele an gleicher Stätte. Wenige Tage später gelang ihm bei den Europameisterschaften in Budapest mit Bronze im Turm-Synchronspringen seine erste internationale Medaille. Der Schützling von Philipp Becker hatte in der Vergangenheit oft mit Verletzungen zu kämpfen, hatte sich aber nie aufhalten lassen, um sich seinen großen Traum von Olympia erfüllen zu können. Für das olympische Finale hat es für ihn in Tokio aber leider nicht gereicht. Als 17. mit 364,50 Punkten verpasste Barthel den Einzug in die Top zwölf.

Titel: 
Nick Klessing
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Verein: Sportverein Halle e.V.

Sportart: Gerätturnen

Disziplin: Ringe

Wettbewerb: Europameisterschaft Münchenstein (Schweiz)

Platzierung: 10

Nick Klessing (23 Jahre) ist ein deutscher Kunstturner. Der gebürtige Sachse und Wahl-Hallenser Nick Klessing gewann 2016 als erster deutscher Kunstturner seit 16 Jahren eine Goldmedaille bei Junioren-Europameisterschaften. Anschließend wechselte der nur 1,60 m große Turner in den Herrenbereich und wurde 2019 deutscher Meister an seinem Paradegerät, den Ringen. 

Der Polizeimeister dominierte im ersten Durchgang das Feld an den Ringen mit 14,50 Punkten, verpasste aber schlussendlich das Finale auf Rang zehn liegend. Der WM-Finalist von Stuttgart hatte zuletzt verstärkt an seinen Halteelementen gearbeitet und stellte seinen Dreifachsalto als Abgang sicher in den Stand. „Das war eine Topübung, nachdem ich vor zwei Tagen beim Podiumstraining noch Probleme hatte“, sagte er später. Am Sprung wagte der 23-Jährige beim zweiten Versuch ein neues Element: einen gehockten Doppelsalto aus dem Kasamatsu-Ansatz, dem eine D-Note von 5,2 zugesprochen worden war. Für das tief gelandete Wagnis bekam der Erfinder 2,1 Punkte abgezogen; den gebückt angemeldeten Roche zuvor (14,133) hatte das Kampfgericht als gehockt eingestuft, sodass Klessing aus ihrer Sicht zweimal die gleiche zweite Flugphase zeigte. Der Turner nahm die 10,866 Punkte locker: Es sei sowieso erst mal ein „Experiment“ gewesen, den noch nicht gefestigten Sprung zu zeigen.

Titel: 
Ivo Kilian
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Verein: Hallescher Kanu-Club 54 e.V.

Sportart: Para Kanu

Disziplin: KL 2

Wettbewerb: Paralympics Tokio

Platzierung: 6

Ivo Kilian (44 Jahre) ist ein deutscher Para Kanute. Bei den Paralympics gab es ein Auf und Ab der Gefühle für Ivo. Nachdem er die Qualifikation beim Weltcup in Szeged für die Paralympics in Tokio um den Bruchteil von Sekunden verpasst hatte, war er der Erste auf der Nachrücker-Liste. Doch dann kam ein überraschender Anruf vom Bundestrainer André Brendel: „Willst und kannst du noch nach Tokio kommen?“. Die chinesische Mannschaft hatte ihren Startplatz in der Startklasse KL 2 Männer zurückgegeben, und das Internationale Paralympische Komitee (IPC) hat diesen Startplatz dann dem deutschen Team angeboten. Anschließend standen einige organisatorische Aufgaben vor dem 44-jährigen IT-Techniker aus Halle. Als Vollzeit-Berufstätiger benötigte er die Freistellung durch den Arbeitgeber, seine gesamte Ausrüstung wie Sitzschale mit Adaptionen und Paddel mussten nach Tokio, die Team-Einkleidung musste nach Halle, negative PCR-Tests mussten beschafft werden und natürlich musste auch die Familie umplanen. Denn die bisherige Saisonplanung sah als Höhepunkt die Teilnahme an den Weltmeisterschaften im September in Kopenhagen vor.

Titel: 
Joshua Perling
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Verein: DLRG Halle-Saalekreis e.V.

Sportart: Rettungsschwimmen

Disziplin: 4 x 50 m Mixed-Rettungsstaffel

Wettbewerb: Europameisterschaft Castellón de la Plana (Spanien)

Platzierung: 1

Joshua Perling (25 Jahre) ist ein hallescher Rettungsschwimmer. Er konnte als bester Sachsen-Anhalter bei der EM in Castellón de la Plana (Spanien) für einige Highlights sorgen. Der 25 Jährige zeigte am Strand wiederholt seine Vielseitigkeit, er startete sowohl beim Brandungsschwimmen als auch bei den sogenannten Craft-Disziplinen wie Board Race und Oceanman. Leider konnte Perling beim diesjährigen Championat weder in der Schwimmhalle noch am Strand eine Einzelmedaille erringen. Trotzdem war er ein unverzichtbarer Bestandteil und neben Nina Holt wertvollster Punktesammler im Deutschen Nationalteam. Von insgesamt 23 Disziplinen (Schwimmhalle und Freiwasser) ging er sage und schreibe bei 13 Disziplinen an den Start.
„Ich weiß gar nicht wieviel Starts ich in dieser Woche genau hatte. Am Ende war ich dann doch ziemlich kaputt. Auch wenn vielleicht die eine oder andere Einzelleistung ein wenig in Mitleidenschaft gezogen wurde, habe ich mich gern in den Dienst der Mannschaft gestellt.“, fasste Perling sein Abschneiden zusammen. Belohnen konnte sich Perling dann doch - mit insgesamt 4 Medaillen (2 x Gold, 2 x Bronze) in den Staffeldisziplinen. Davon eine am Strand - die Bronzemedaille bei der Gurtretterstaffel.

Titel: 
Nils Bühnemann
Text: 

Verein: Turbine Halle e.V.

Sportart: Speedskating

Disziplin: 10 km Punkterennen

Wettbewerb: Europameisterschaft Canelas (Portugal)

Platzierung: 11

Nils Bühnemann (21) ist als Inline Speedskater bei Turbine Halle aktiv. 2021 war wohl die aufregendste Saison, die er bisher erlebt hat. Nach vielen erfolgreichen Jahren im Junioren-Bereich, galt es nun, an die internationale Spitze der Aktiven heranzukommen. Im Juli war Nils bei der Europameisterschaft in Canelas (Portugal) erfolgreich: im 10000m Rennen auf der Straße belegte er Platz 11. Im November ging es dann nach Kolumbien, die internationale Speedskating-Hochburg. Bei seiner ersten Aktiven-Weltmeisterschaft konnte er sich ebenfalls gut platzieren. Mit Platz 16 in beiden Langstrecken Rennen auf der Straße gelingt Nils unglaubliches: Er qualifiziert sich für die in den USA stattfindenden Worldgames 2022.

Titel: 
Sebastian Otto
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Verein: Sportverein Halle e.V.

Sportart: Brazilian Jiu-Jitsu

Disziplin: Nogi

Wettbewerb: Weltmeisterschaft

Platzierung: 2

Sebastian Otto ist ein Brazilian Jiu-Jitsu Kämpfer des SV Halle e.V. und konnte in den letzten Jahren zahlreiche Erfolge verbuchen, wie z.B. den ersten Platz bei den Kontinentalmeisterschaften in Rom oder das oberste Treppchen bei den Weltmeisterschaften in Anaheim (USA) 2019.

2021 sicherte sich unser Kandidat für die Wahl zum Sportler des Jahres bei den German Open den Titel. Dieses Turnier hat sich in den letzten Jahren unter den Kampfsport Amateurturnieren als eines der wichtigsten internationalen Turniere mit Deutschland als Austragungsort etabliert.

Anfang Dezember gletterte Sebastian bei dem World Jiu-Jitsu Championship in Dallas zweimal auf das silberne Podest. Im Light Heavy Weight versuchte sich der Hallenser in der Altersklasse 30+ und im Feld der Erwachsenen ohne Altersbegrenzung. In beiden Wertungen ging auch der US-Amerikaner Travis Moore an den Start. In den Kämpfen mit Moore musste Sebastian bis an seine Grenzen gehen und unterlag zweimal im Finale. Auf der Habenseite standen am Ende drei WM-Auseinandersetzungen (Dakota Ranallo - USA, Juan Manuel Puig Carreon - Mexico, James Radovich - USA).

Titel: 
Fabian Ende
Text: 

Verein: DLRG Halle-Saalekreis e.V.

Sportart: Rettungsschwimmen

Disziplin: 200 m Hindernisschwimmen

Wettbewerb: Europameisterschaft Castellón de la Plana (Spanien)

Platzierung: 3

Fabian Ende (23 Jahre) ist ein deutscher Rettungsschwimmer der DLRG und Teil der Sportfördergruppe der Bundeswehr. Bei der Europameisterschaft in Spanien (Castellón de la Plana) hat der Hallenser in den Disziplinen 200 m Hindernisschwimmen, 100 m Kombinierte Rettungsübung und Puppenstaffel jeweils eine Bronzemedaillen gewonnen.

Titel: 
MANNSCHAFT DES JAHRES - DIE NOMINIERTEN
Titel: 
GSBV Halle/S. e.V.
Text: 

Sportart: Schach

Disziplin: Mannschaft

Wettbewerb: Europameisterschaft Amsterdam

Platzierung: 1

Der Gehörlosen Sport- und Bürgerverein Halle / S. 1909 e.V. gewinnt die Schachmeisterschaft in Amsterdam. 113 Schachspieler*innen aus 22 Ländern nahmen vom 17.-23. Oktober 2021 im Bijlmer Sportzentrum am Stadtrand von Amsterdam/NED teil. Gespielt wurden in sieben Runden, 90 Minuten pro Spiel, plus 30 Sekunden pro Zug und Person. Das Team GSBV Halle/S. mit den Spielern Artur Kevorkov, Boris Gruzman, Mohammadreza Ghadimi, Sergey Salov und Ersatzspieler Holger Mende gewann gegen den TOG Amsterdam/NED, Slaski Rybnik/POL, TGGV Thurgau/SUI, Birmingham/ENG und Maasstad/NED an 4 Brettern mit je 4:0 = 2 Mannschaftspunkten. In der vorletzten Runde mussten die Hallenser gegen den späteren 2. Platz Arkadia Otwock, Polen antreten. Am 1. Brett spielte Artur Kevorkov an der Partie nicht genau und musste eine Niederlage hinnehmen. Mohammadreza Ghadimi gewann souverän am 3. Brett. Sergey Salov spielte sehr lang am 4. Brett und musste ein Remis annehmen. Zum Schluss erreichte Boris Gruzman am 2. Brett mit einem Bauer weniger doch ein Unentschieden nach vier Stunden, weil es keine Gewinnstellung von beiden Spielern möglich war. Das Ergebnis war ein 2:2 Punktestand mit je 1 Mannschaftspunkt. In der letzten 7. Runde spielte der GSBV Halle gegen London, England mühsam mit 4:0 Punkten. Das Konkurrenzteam Otwock erreichte nur 3:1 Punkte. Letztendlich wurde der GSBV Halle mit 13 Mannschaftspunkten und 26 Brettpunkte nach 6 Jahren wieder zum 2. Mal Europa-Meister, also stärkster Schachverein von Europa. Als M. Ghadimi am 3. Brett siegte, waren 7 Punkte in 7 Runden erreicht.

Titel: 
1. MBC 70/90 Halle e.V.
Text: 

Sportart: Motoball

Wettbewerb: 1. Bundesliga Nord

Platzierung: 6

Der 1. MBC 70/90 Halle e.V. spielt mittlerweile über 45 Jahre Motoball in Halle und seit 1993 sogar 1.Bundesliga. Motoball ist wohlgemerkt die schnellste Mannschaftballsportart der Welt – Fußball auf Motorrädern fasst den Sport wohl am besten zusammen. Der MBC ist der einzige Motoballverein in Mitteldeutschland und konnte die abgelaufene Bundesligaspielzeit auf Platz 6 zu Ende führen.

Titel: 
USV Halle - Saalebiber
Text: 

Verein: USV Halle e.V.

Sportart: Floorball

Wettbewerb: 2. Bundesliga Ost

Platzierung: 2

Die USV Halle Saalebiber spielen in der zweithöchsten Spielklasse im Floorball, der 2. Bundesliga Ost. In der Saison 2020/2021 siedelten die Saalebiber zum Zeitpunkt des Abbruchs der 2. Floorball-Bundesliga auf dem 2. Tabellenplatz an und befanden sich somit auf direktem Playoff-Kurs. Nachdem die Saison aufgrund der Corona-Pandemie abgebrochen werden musste, gab es keine Auf- bzw. Absteiger.

Titel: 
DLRG Halle-Saalekreis e.V.
Text: 

Sportart: Rettungsschwimmen

Disziplin: Rettungsstaffel/Puppenstaffel

Wettbewerb: Deutsche Mannschaftsmeisterschaft

Platzierung: 1

In Deutschland ist hauptsächlich die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft e.V. (DLRG) für die Entwicklung der Sportart Rettungsschwimmen zuständig. Im November fanden im Westbad in Freiburg die 48. Deutschen Mehrkampfeisterschaften im Rettungsschwimmen statt, an denen über 1.000 Rettungssportler aus 72 Vereinen zu den Wettkämpfen in 10 Altersklassen teilnahmen. Auch 37 Athleten der DLRG Halle-Saalekreis hatten sich für die Meisterschaften qualifiziert und starteten in den Einzel- und Mannschaftsmehrkämpfen. Beim Mehrkampf geht es vor allem darum, verschiedene Disziplinen im Rettungsschwimmen bestmöglich zu beherrschen, um viele Punkte für die Mehrkampfwertungen zu sammeln. Alle Platzierungen und Punkte gingen dann auch in die Clubwertung ein.

Von den 72 Vereinen konnte die DLRG Halle-Saalekreis über alle Altersklassen hinweg die meisten Punkte sammeln. Das Team DLRG Halle-Saalekreis setzte sich mit insgesamt 202 Punkten vor den Teams aus Norderstedt (Schleswig-Holstein, 192 Punkte) und Luckenwalde (Brandenburg, 186) durch und ist Deutscher Vereinsmeister im Rettungsschwimmen.

Titel: 
GT on Point
Text: 

Verein: Tanzhaus ad libitum e.V.

Sportart: Tanz

Disziplin: Modern/Showdance

Wettbewerb: Deutsche Meisterschaft

Platzierung: 1

Das Tanzhaus "ad libitum" in Halle an der Saale ist seit 1995 im Charlottencenter zu finden und hat sich zu einem Zentrum des Tanzes mit einem umfangreichen Freizeitangebot entwickelt. Die musikalische und tänzerische Entwicklung der Kinder und Jugendlichen zu fördern, steht bei dem Verein im Mittelpunkt. Bei den diesjährigen deutschen Meisterschaften im "Gruppen Erwachsenen Showdance" konnte die Tanzgruppe von "GT on Point" überzeugen und landete auf dem 1. Platz.

Titel: 
Wildcats
Text: 

Verein: SV Union Halle-Neustadt e.V.

Sportart: Handball

Wettbewerb: 1. Bundesliga

Platzierung: 12

Die SV UNION Halle-Neustadt Wildcats spielen in der höchsten Frauen Handball Spielklasse in Deutschland, der 1. Bundesliga. In der Saison 2020/2021 schlossen die Wildcats nach 30 Spieltagen auf dem 12 Tabellenplatz (von 16 Mannschaften) ab und konnten sich somit vor dem Abstieg bewahren. Mit 9 Siegen, 2 Unentschieden, 19 Niederlagen und einer Tordifferenz von 693 : 818 Toren hatten die Hallenserinnen am Ende 2 Punkte mehr auf dem Konto als HLB Rosengarten und mussten somit nicht in das Abstiegsrelegationsspiel gegen den Zweitplatzierten der 2. Bundesliga.

Titel: 
GISA Lions
Text: 

Verein: Sportverein Halle e.V.

Sportart: Basketball

Wettbewerb: 1. Bundesliga

Platzierung: 8

Das Frauenbasketballteam der GISA Lions SV Halle spielt in der 1. Bundesliga. In der Spielzeit 2020/2021 landeten die Damen der GISA Lions auf dem 8. Rang (von 12 Mannschaften) und schafften es somit den letzten Playoff Platz zu ergattern. Im anschließenden Viertelfinale unterlagen die Hallenserinnen in zwei Spielen mit 79:63 und 64:72 den späteren Gesamtsieger Grüner Stern Keltern.

Titel: 
Reideburger SV 1990 e.V.
Text: 

Sportart: Radball

Wettbewerb: Deutschlandpokal

Platzierung: 8

Der Reideburger Sportverein ist ein Mehrspartenverein, welcher unter anderem die Sportart Radball anbietet. Nachdem die Radball-Saison 2020/2021 coronabedingt abgebrochen werden musste, war der Deutschlandpokal die letzte Wettbewerbsform in Deutschland, in dem Daniel Leich im Tor und Norbert Seils als Außenspieler auf Platz 8 (von 35 Teams) abschlossen. 

Titel: 
Hallescher Fußballclub e.V.
Text: 

Sportart: Fußball

Wettbewerb: 3. Bundesliga

Platzierung: 9

Der Hallesche Fußballclub spielte in der Saison 2020/21 in der 3. höchsten Spielklasse Deutschlands. Mit 52 Punkten aus 38 Spielen beendeten die Fußballer aus Halle die Saison auf Platz 9 und standen somit im sicheren Tabellenmittelfeld. Mit 51 geschossenen und 58 kassierten Toren hatten sie am Ende eine Tordifferenz von -7 und konnten mit dieser Torbilanz 14 Spiele für sich entscheiden. Die 52 Punkte setzten sich weiterhin aus 10 Unentschieden und 14 Niederlagen zusammen.

Titel: 
Saale Bulls
Text: 

Verein: MEC Halle 04 e.V.

Sportart: Eishockey

Wettbewerb: Oberliga Nord

Platzierung: 7

Der MEC Halle 04 e.V. spielte in der Saison 2020/2021 Eishockey in der dritthöchsten Spielklasse in Deutschland. In der Oberliga Nord war eine Doppelrunde mit 52 Spieltagen in der Zeit vom 6. November 2020 bis zum 5. April 2021 geplant. Die ersten sechs der Hauptrunde qualifizierten sich für die Play-Offs im Modus „best-of-three“. Die Mannschaften auf den Plätzen 8, 10, 11 und 13 spielten am 7. April 2021 jeweils in einem einzelnen Spiel die Pre-Play-Offs aus (Platz 9 und 12 konnten aufgrund einer Quarantäneverordnung nicht aufrutschen und teilnehmen). Von insgesamt 13 Teams landeten die Saale Bulls nach der Hauptrunde auf Platz 3 mit insgesamt 87 Punkten nach 42 gespielten Partien (10 Partien durch Corona abgesagt). Aufgrund einer Quarantäneanordnung konnten die Eishockeyspieler aus Halle nicht an den Play-Offs zur Oberliga-Nord-Meisterschaft 2020/21 teilnehmen und die verbleibenden Mannschaften in der Tabelle rückten entsprechend auf. Somit rutschte der MEC Halle 04 aus den ersten 6 Platzierten raus und der 7. Tabellenplatz stand am Ende zu Buche.

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