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Halles Fecht-Nachwuchs in Angriffslaune

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Degen-Pokal Leipzig
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Wenzel-Pokal Altenburg

Die Spannung steigt im Fechtcentrum Halle. Mit den Turnierteilnahmen beim „Wenzel-Pokal“ in Altenburg und dem Leipziger „Degen-Turnier“ startet der FC-Nachwuchs nun in die heiße Vorbereitungsphase für die in den nächsten Wochen anstehenden Deutschen Meisterschaften in den Waffen Florett und Degen.

Am vergangenen Samstag waren zunächst die „Jüngsten“ in Altenburg dran. Gleich zwei dritte Plätze durch Lukas Malitzki und Antonia Rutz brachten die Youngster mit nach Hause. Für den Sportgymnasiasten Lucas Malitzki war es bereits die sechste Finalrunden-Platzierung in dieser Saison, für die gleichaltrige Antonia Rutz ein perfekter Einstieg nach überstandener Verletzung. Mit Clemens Hildebrandt als Fünfter und Jamey Maurice Schwab auf Rang sieben schafften zudem in dieser Altersklasse zwei weitere Hallenser den Einzug in die Runde der besten acht. Gleiches gelang auch Arvid Neuß im um ein Jahr älteren Jahrgang 2006, in dem Lucas Thetmeyer mit Platz neun knapp am „Final- Tableau“ vorbeirauschte.

Mit weiteren vorderen Ergebnissen präsentierten sich Halles Fecht-Eleven zudem erfolgreich in der Skat-Stadt.

Zwei Podiumsplätze in Leipzig

Für einige Überraschungen sorgten dann die „Größeren“ beim stark besetzten Degen-Turnier im benachbarten Leipzig. Seit Jahren arbeiten der Fecht-Club Leipzig und das Fechtcentrum Halle in dieser Waffe erfolgreich zusammen, trainieren Hallenser Nachwuchsathleten mit den Schützlingen von Jörg Fiedler gemeinsam. Am Wochenende wurden sie dann aber zu sportlichen Rivalen, zeigten die Hallenser, dass sie einiges drauf hatten. Nur knapp verpasste B-Jugend-Fechter Philipp Ahlvers, der sonst mit dem Florett treffsicher ist, den Gesamtsieg in der Gastgeberstadt der kommenden Fecht-Weltmeisterschaften, musste sich im Finale dem Leverkusener Ian- Etienne Kolditz mit 6:10 geschlagen geben. Zuvor glänzte der Sportschüler mit sehenswerten Siegen, stand zu Recht im Finale des Turniers, und schob sich damit auf Rang zwei der sachsen-anhaltinischen Rangliste. Sein Kumpel und Trainingskamerad Richard Spielmann verteidigte mit seinem fünften Rang im Gesamtklassement die Spitzenposition. Beide haben sich fest vorgenommen, sowohl im Florett, als auch im Degen die sachsen-anhaltinischen Farben bei den Deutschen Meisterschaften zu vertreten.

Adrian Jäger, Pierre Leon Rombusch und Johann Heidenreich (alle Fechtcentrum Halle) rundeten mit den Positionen neun, 13 und 20 das erfolgreiche Abschneiden der Hallenser in diesem Jahrgang ab.

Bronze ging in Leipzig an FC-Fechter Adrian Leimert. Der 15-jährige Sportschüler ließ sich von der starken sächsischen Konkurrenz wenig beeindrucken, erreichte souverän die Finalrunde. Dort besiegte er im Viertelfinale den Leverkusener Jannik Mecke mit 15:14. Kontrahent im Halbfinale war der spätere Gesamtsieger Anton Koval aus der Trainingsgruppe von Jörg Fiedler, dem er mit 7:15 unterlag. „Ein prima Ergebnis von Adrian“, bescheinigte Jörg Fiedler dem Hallenser. „Er hat hier einige überrascht, steht am Ende aber verdient da vorn. Das Ergebnis sollte ihm Selbstvertrauen geben“, fügt Fiedler hinzu. Adrian Leimert trainiert, wie auch andere Hallenser Degenspezialisten, inzwischen regelmäßig in der Trainingsgruppe von Jörg Fiedler.

Zu jenen gehört auch Victoria Fiedler, die in der Degen-Entscheidung der Kadettinnen am Ende Achte wurde. Die Sportgymnasiastin schaltete im Achtelfinale die an Nummer Eins gesetzte Laura-Marie Schlott mit 15:8 aus, musste sich erst im Viertelfinale der Leipzigerin Rebekka Krause mit 11:15 beugen. „Auch Victoria hat hier gut gefochten. Sie hat sich deutlich weiter entwickelt, hat keinen Respekt vor der Konkurrenz gezeigt. Für sie gilt auch, weiter Gas zu geben“, meint Jörg Fiedler. Für eine kleine Überraschung sorgte im gleichen Jahrgang Lilly Quilene Becker, die bis in das Achtelfinale vorstieß. In der Berlinerin Giorgia Giordano fand sie dann ihre Bezwingerin, musste sich mit 8:15 geschlagen geben. Sie wurde am Ende Elfte in der Endabrechnung.

Bei den Aktiven focht sich Steffen Weise vom benachbarten SV Halle bis in die Finalrunde. Der Degenspezialist unterlag erst im Viertelfinale dem Leipziger Niclas Helbig, wusste zuvor mit klaren Siegen zu überzeugen. Er wurde am Ende Sechster.

Die Platzierungen der halleschen Vertreter